Vielfalt im Wir – Chorisches Theater transkulturell denken und gestalten
Als Menschen bewegen wir uns zwischen dem Wunsch, als Individuum gesehen zu werden, und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Chorisches Theater greift genau diese Spannung auf und macht das „Ich im Wir“ (Harald Volker Sommer) künstlerisch erfahrbar.
In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden chorisches Theater als ästhetisches und theaterpädagogisches Prinzip für transkulturelle Theaterarbeit kennen. Anders als in klassischen Chorformen steht hier nicht die Gleichförmigkeit im Vordergrund: Der Theater-Chor ist ein offenes, bewegliches Gefüge aus Individuen, in dem unterschiedliche Stimmen, Körper und Perspektiven sichtbar bleiben.
Jede:r findet einen eigenen Platz im gemeinsamen Spiel. Individuelles und kollektives Agieren verflechten sich miteinander. Der Chor reagiert auf Impulse, bleibt wandelbar und offen für das Unvorhersehbare – eine Qualität, die ihn besonders geeignet für transkulturelle Prozesse macht.
Wir erforschen chorisch-transkulturell zentrale Elemente des Theaters: Körper, Bewegung, Wahrnehmung, Raum, Atem, Stimme, Rhythmus, Sprache und entwickeln daraus gemeinsam chorische Szenen-Etüden.
Zielgruppe:
Schauspieler:innen, Spielleiter:innen, Regisseur:innen, Theaterpädagog:innen
Ziel:
Neue Impulse für eine vielfältige, kollektive Theaterpraxis und -sprache
Mehr erfahren über Claudia Schoeppl
Teilnahmebeitrag
Hinweis
Der Teilnahmebeitrag versteht sich pro Person.
