Der Staatspreis für Amateurtheater

Lamathea - Jetzt bewerben mit Ihren Inszenierungen aus 2019, 2020 und 2021!

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26. März 2021: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat den Einreichschluss für den 5. LAMATHEA-Wettbewerb auf den 30. April 2021 verlängert! Alle Infos auf der LABW-Website hier.

16. März 2021: 
ACHTUNG! TEILNAHMEBEDINGUNGEN IN ANBETRACHT DER PANDEMIESITUATION ANGEPASST:

1. Die Teilnahmebedingung „Die Inszenierung muss zwischen April 2019 und März 2021 Premiere gehabt haben“ ist aufgeweicht, d.h. die Inszenierung sollte aufführungsreif sein, muss aber nicht vor externem Publikum aufgeführt sein. Auch die Aufzeichnung einer “vereins- oder ensembleinternen” Premiere oder Generalprobe einzureichen, ist möglich, sobald Veranstaltungen, d.h. auch Proben, wieder möglich sind.

2. Ist das Einreichen reiner Online-Inszenierungen möglich? Die Preisträgerkategorien sind im Statut des Landesamateurtheaterpreises definiert und daher nicht ohne Kabinettsbeschluss veränderbar. Trotzdem soll LAMATHEA immer darstellen, wie die Szene in den vergangenen beiden Jahren ausgesehen hat und was in ihr passiert ist, d.h. alle Projektverantwortlichen haben den Anspruch, für jegliche Theaterform einen Platz im Wettbewerb zu finden. Also: Her mit den Bewerbungen!

3. Die Teilnahmebedingung „Die Preisträger:innen führen ihre Inszenierung beim Preisträgerfestival auf und verpflichten sich, für die Dauer des Festivals anwesend zu sein“ ist ebenfalls aufgeweicht: Abhängig vom Infektionsgeschehen kann eine “Aufführung” hier auch ein Werkstattgespräch, einen Livestream o.Ä. bedeuten. Ob und in welchem Umfang die Gruppe vor Ort präsent sein wird, vereinbaren die LAMATHEA-Verantwortlichen mit den jeweiligen Gruppen. Ob und in welchem Umfang das LAMATHEA-Festival vor Ort in Pforzheim / virtuell / hybrid stattfindet, muss sich in Abhängigkeit vom aktuellen Infektionsgeschehen entscheiden. Bis dahin plant das LAMATHEA-Team mehrgleisig und möglichst ergebnisoffen. In der letztlichen Ausgestaltung des Festivals möchte das LAMATHEA-Team den individuellen Sicherheitsbedürfnissen der Beteiligten Rechnung tragen.

21. Januar 2021:
SONDERSITUATION CORONA-PANDEMIE: Die Auszeichnung mit dem Landesamateurtheaterpreis umfasst einen Auftritt beim 5. LAMATHEA-Festival, das von 30. Oktober bis 01. November 2021 im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim stattfinden soll. Uns allen ist jedoch klar, dass die diesjährige Ausgabe kein LAMATHEA-Festival wie jedes andere wird.

Bitte lasst euch von dieser Teilnahmebedingung entsprechend nicht von einer Bewerbung abbringen, denn:
 – In der Durchführung des Festivals und der Umsetzung eurer Produktion möchten wir sämtlichen administrativen und v.a. persönlichen Sicherheitsbedürfnissen soweit wie möglich Rechnung tragen! Preisträgerinszenierungen, die nicht “auf Abstand” spielbar sind, könnten z.B. ihre Plattform als Werkstattgespräch finden. Auch hybride Formate, Streaming usw. sind denkbar. Wir finden für ausnahmslos jede Inszenierung zufriedenstellende Lösungen – gemeinsam im Dialog. Das haben wir schon immer, auch vor Corona.

– Außerdem: Der LABW und das Kulturhaus Osterfeld haben 2020 einige Erfahrung im Durchführen von Kulturveranstaltungen unter Hygieneauflagen gesammelt und dabei ihren Teilnehmenden und Mitwirkenden sichere Kulturveranstaltungen ermöglicht. Auf diesen Erfahrungen werden wir aufbauen.

– Zu guter Letzt: Naturgemäß werden die Preisträger:innen aus einer Mischung aus Inszenierungen von 2019 und solchen, die während der Pandemiezeit entstanden sind, bestehen. So bildet auch dieser LAMATHEA-Preis, wie alle zuvor, die vergangenen beiden Jahren im Amateurtheater in BW ab – und mit dieser inhaltlichen Klammer aus “wie war es vorher – wie war es dazwischen” möchten wir gemeinsam in eine hoffentlich ruhigere Zukunft starten, die das Beste aus beiden Zeiten vereint. Ganz abgesehen davon: Dadurch, dass viele Inszenierungen ausgefallen sind, war die Chance, den Preis zu gewinnen, wohl noch nie so groß … 😉

LAMATHEA ist der einzige Staatspreis für Amateurtheater in Deutschland. Er wird seit 2013 alle zwei Jahre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in sieben Kategorien verliehen.

Der Wettbewerb:

In Baden-Württemberg sind allein in den rund 620 Mitgliedsbühnen des Landesverbandes Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. (kurz: LABW) über 40.000 Menschen aktiv. Sie veranstalten jährlich knapp 10.000 Aufführungen und generieren mehr als drei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, um lebensnahes, aus der Gesellschaft für die Gesellschaft geschaffenes Theater zu erleben. Alle Bereiche der außerberuflichen darstellenden Kunst – von Schauspiel, Improvisations-, Musik- und Tanztheater über Schul-, Kinder-, Jugend-, Generationen und Seniorentheater, Freilicht- und Mundarttheater bis hin zu Puppen- und Figurentheater sowie Zirkusgruppen – finden sich wieder.

Um die außergewöhnliche künstlerische Leistung und das bürgerschaftliche, kulturelle Engagement dieser Menschen und Gruppen im gesamten Bundesland zu würdigen, setzt das Land Baden-Württemberg mit der Vergabe des Staatspreises seit 2013 ein klares Zeichen: Amateurtheater vereint hohe künstlerische und handwerkliche Qualität, zeigt die Expertise und Wirkkraft von Ehrenamt, gestaltet das lokale und regionale Zusammenleben, ist Wirtschafts- und sanfter Standortfaktor, sowie Nahversorger für Kultur und Bildung. Es ist kulturelle Bildung und Persönlichkeitsbildung, fördert Selbstbewusstsein, Dialogfähigkeit und Empathie. Kurz: Es ist ein bedeutendes Kulturgut, dessen Erhalt und Förderung ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist.

Alle zwei Jahre gehen zwischen 150 und 200 Bewerbungen um den Landesamateurtheaterpreis aus ganz Baden-Württemberg ein. Eine 16-köpfige ehrenamtliche, geschlechterparitätisch besetzte Jury aus professionellen Theaterschaffenden und Expert_innen des Amateurtheaters wählt die Preisträgerinszenierungen in den sechs Spielkategorien sowie die Preisträger_innen in der Sonderkategorie „Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement“ aus. Die sechs prämierten Ensembles zeigen Ihre Inszenierungen auf dem zweitägigen LAMATHEA-Preisträgerfestival noch einmal. 

Landesverband Amateurtheater Preis Logo

Bewerbungszeitraum:

01. Oktober 2020 bis 01. April 2021 (mit Inszenierungen, die zwischen 01.April 2019 und 31.März 2021 Premiere hatten)
Preisgeld: 2.000,- € (außer „Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement“)

Das Festival:

Die sechs prämierten Ensembles zeigen Ihre Inszenierungen auf dem zweitägigen LAMATHEA-Preisträgerfestival noch einmal. Am dritten Tag endet des Festival mit der Übergabe der Preise durch eine Vertreter_in der Landesregierung im Rahmen einer feierlichen Preisverleihungsmatinée.  
Das Festival ist Branchentreffen sowie Kulturfest für alle Altersklassen und Sparten, das landesweite Medienöffentlichkeit generiert, lokale und regionale Kulturakteur_innen vernetzt und mehrere Hundert Gäste aus ganz Deutschland in die Gastgeberkommune zieht. Auf die Aufführungen in der letzten Gastgeberkommune Winnenden 2019 entfielen an zwei Tagen über 1.100 Zuschauerinnen und Zuschauer; außerdem besuchten knapp 320 Ehrengäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft die Preisverleihung. 

Preisträger_innenfestival 2021: Samstag, 30.10. und Sonntag, 31.10. Preisträgeraufführungen
Preisverleihung: Montag, 01.11. – jeweils im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim

Der Landesamateurtheaterpreis „LAMATHEA“ ist ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und des LABW. Das Ministerium schreibt den Wettbewerb aus, vergibt die Preise und das Preisgeld, während der LABW mit der Durchführung des Wettbewerbs, des Festivals und der Preisverleihung betraut ist.

Unseren Rückblick auf das Preisträger_innenfestival 2019 in Winnenden finden Sie hier.