Wofür der LABW steht

Das Leitbild des LABW

Der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. (LABW) ist ein Interessensverband für Darstellende Künste.

Er wurde 1920 als eigenständiger, öffentlich anerkannter und geförderter Dachverband gegründet. Als solcher vertritt er das außerberufliche Theater Baden-Württembergs. 2016 sind im Verband 625 Bühnen zusammengeschlossen. [Anm. d. Red.: 2024 sind im Verband rund 600 Bühnen zusammengeschlossen.]

Als Kulturverband setzt sich der LABW mit gesellschaftlichen und (kultur-)politischen Fragestellungen auseinander und definiert Kunst, Kultur und Gesellschaft als zentrale Bereiche. Der LABW nimmt in diesem Sinne Aufgaben innerhalb eines landes- und bundesweiten Netzwerkes wahr und engagiert sich regional, überregional und international.

Der LABW tritt ein für die Wahrung und Entwicklung der Vielfalt theatralischer Auffassungen, Mittel, Stile und Formen, für Experimente und Versuche, für die Offenheit gegenüber anderen künstlerischen Formen und für die Chancengleichheit von Gruppen. Der LABW steht für Demokratie und Toleranz. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen seiner Arbeit.

Die Aktivitäten sind geprägt von kultureller Vielfalt und großem bürgerschaftlichen Engagement. Durch die breitenkulturelle Arbeit wird oftmals ein erster Zugang zu den Darstellenden Künsten ermöglicht.

Der LABW fördert Theater über alle Grenzen hinweg. Er ermöglicht Bildungsprozesse im individuellen sozialen und kulturellen Bereich.

Ziele und Aufgaben

  • Vertretung der Amateurtheatergruppen in Politik und Gesellschaft
  • Stärkung der Breitenkultur
  • Entwicklung und Durchführung von Projekten
  • Organisation, Durchführung und Unterstützung von nationalen und internationalen Festivals und Kulturbegegnungen
  • Jugendarbeit im Sinne der außerschulischen und schulischen Jugendbildung

Förderung von generationenübergreifendem Theater aller Genres und Formen, insbesondere

a) Freilichttheater
b) Gehörlosentheater
c) Inklusives Theater
d) Interkulturelles Theater
e) Kinder- und Jugendtheater
f) Mundarttheater
g) Offene Formen der Darstellenden Kunst
h) Puppen- und Figurentheater
i) Schultheater
j) Senior:innentheater (55+)

Arbeitsfelder und Förderung

a) Vergabe der finanziellen Mittel des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie Kultus, Jugend und Sport
b) Fortbildung und Qualifizierung in Theater und bürgerschaftlichem Engagement, Coaching
c) Serviceleistungen und Beratung
d) Lamathea – Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg
e) Ehrungen
f) Öffentlichkeitsarbeit
g) Publikationen
h) Festivals & Begegnungen
i) Vertretung der Interessen in Gremien und Netzwerken

Diese vorstehenden Ziele und Aufgaben des Amateurtheaters in Baden-Württemberg werden realisiert durch ehrenamtliche Gremien (Präsidium, Künstlerischer Beirat, Arbeitskreise), sowie eine hauptamtlich geführte Geschäftsstelle.

Das Theaterspiel fördert individuelle Fähigkeiten und das Gemeinschaftsgefühl.

 

Stuttgart, 16.07.2016

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Die 17 SDGs