Wenn die Worte fehlen – Nonverbales Theater » 19. November 2022

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Christian Schröter

Wenn die Worte fehlen – Nonverbales Theater

Sa, 19. November, 10:00-So, 20. November, 17:00 | 12 Teilnehmer max | Kurs-ID: 6560P-csch-1122a | 70,00€

Was lesen wir in den Gesichtern und Gesten anderer Personen, und wie kann uns das im Alltag helfen? Und was passiert bei der Begegnung von zwei Menschen, die keine gemeinsame Sprache sprechen, die sich ganz ohne Worte verständigen müssen? Können sie sich unterhalten, ja sogar gemeinsame Geschichten erzählen?

Natürlich können sie das! Unsere Körper und unsere Gesichter mit all ihren vielen Muskeln sprechen wie ein Wasserfall. Immer mit dabei sind unsere Fantasie und unsere Erfahrung im Umgang mit Menschen, Gesten und unseren Verhaltensmustern.

Im Seminar werden wir fast ganz ohne gesprochene Texte auskommen, dafür unsere Körper in den Mittelpunkt des Erzählens stellen, versteckteste Ausdrucksmöglichkeiten entdecken und uns damit für die Welt rüsten. Wir werden den Beweis erbringen, dass man einen Theaterklassiker auch ohne Worte verständlich und pointiert spielen kann. Wir werden der Wortlosen Kunst auf den Grund gehen, in Verhaltensweisen von klaren Typen und Beziehungen zwischen Menschen eintauchen, dabei sprachliche Grenzen überwinden und Freude am Spiel erleben. Wir werden nicht ohne Witz Missverständnisse heraufbeschwören und das Wirrwarr von Gestik und Mimik verschiedener Kulturen gleich wieder entwirren.

Christian H. Schröter reist gern, sowohl körperlich als auch gedanklich und thematisch. Er ist Kultur-Geograph, Regisseur, Theaterpädagoge, Handwerker, Clown und Pantomime. Seit mehr als 20 Jahren durchforscht er aktiv die Theaterwelt. Er sammelte u.a. Erfahrungen als Trainer für die jungen Artist:innen des inklusiven Berliner “Circus Sonnenstich”, als Theaterpädagoge im Jungendtheater “stellwerk” in Weimar und als Leiter der Bürger”innen-Bühne des Deutsch Sorbischen Volkstheaters in Bautzen sowie dessen transkulturellen Zentrums “Thespis”. Im Rahmen nationaler und internationaler Theaterfestivals findet er eine gemeinsame Sprache zwischen den verschiedensten Menschen, moderiert ohne Worte, leitet bi-nationale Jugendaustausche und gibt zwischen Mexiko, Uganda und Sachsen Workshops zu non-verbalem Spiel (Pantomime, Clownerie), ästhetischem Forschen und theatraler Intervention.

Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Teilnahmebeitrag

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