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LAMATHEA: Staatspreis des Landes Baden-Württemberg für Amateurtheater in sieben Kategorien

von Raphael Wohlfahrt

Festival und feierliche Preisverleihung im Rahmen der Heimattage 2017 in Karlsruhe

„Der Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg ist Wertschätzung und Anerkennung zugleich für das bürgerschaftliche Engagement der theaterschaffenden Amateure im Land. Ich erhoffe mir dadurch viele Impulse für die Amateurtheaterszene. Mit seiner nunmehr dritten Verleihung hat der ´Lamathea` bereits einen festen Platz unter den Kunststaatspreisen eingenommen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski im Vorfeld der Preisverleihung.


Insgesamt ist die Auszeichnung mit 12.000 Euro dotiert – 2.000 Euro Preisgeld pro Theaterkategorie. Die Preisträger werden am Montag, den 2. Oktober im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Audimax des Karlsruher Institutes für Technologie geehrt von Frau Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm, die die baden-württembergische Landesregierung vertritt und die Preise überreicht. Sie kommen aus Stuttgart, Mannheim, Ravensburg, Friedrichshafen, Niederstetten, Waldshut-Tiengen und Zell im Wiesental und bilden somit querschnittartig die reiche ehrenamtliche Kulturszene im gesamten Bundesland ab.


Ob Boulevardkomödie von Ray Cooney auf Alemannisch, griechische Tragödie vor dem Hintergrund der immergleichen Sinnlosigkeit des Krieges, oder stückgewordener Stummfilm: Die in den sechs Kategorien Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Freilichttheater, Mundarttheater, Theater mit soziokulturellem Hintergrund sowie Puppen- und Figurentheater prämierten Theatergruppen verbinden innovative und kreative Konzepte mit außergewöhnlicher handwerklicher und schauspielerischer Qualität, und sind deshalb beispielhafte Aushängeschilder der außerberuflichen Theaterszene in Baden-Württemberg. In der undotierten siebten Kategorie „Lebenswerk und Bürgerschaftliches Engagement“ wird eine Einzelperson oder Institution geehrt, die sich durch nachhaltiges Engagement in besonderer Weise um das Amateurtheater im Land verdient gemacht hat. Dieses Jahr geht die Auszeichnung an die Bodenseeschule St. Martin aus Friedrichshafen, für ihre jahrzehntelangen Verdienste um die Vernetzung des nationalen und internationalen Amateurtheaters.


Von alemannischem Mundartstück über Tanztheater mit geflüchteten Jugendlichen bis zu Fritz Lang und Albert Camus: Das dreitägige Festival feiert die Vielfalt der baden-württembergischen außerberuflichen Theaterszene und beweist, wie abwechslungsreich „Heimat“ sein kann. Die zukünftigen Preisträger präsentieren ihre Inszenierungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Studiotheater Jakobus-Theater in der Fabrik, dem Kellertheater Die Käuze sowie im Festsaal des Studentenhauses auf dem Unicampus des KIT, seines Zeichens Spielort der universitären Theatergruppen Unitheater, GeistSoz-Theater und Physikertheater. Daneben wird im Gaede-Hörsaal das Preisträgerstück der Kategorie „Freilichttheater“ - „Ein Sommernachtstraum“ des Freilichttheater im Tempele Niederstetten e.V. - als Filmaufzeichnung gezeigt.

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